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Münzhumpen Herzog Augusts des Jüngeren (1579-1666), Gründer der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Braunschweigisches
Landesmuseum
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Mit Heinrich dem Löwen, Herzog von Sachsen und Bayern, betrat 1139 ein machtbewußter Welfe die Bühne der europäischen Geschichte. Seither wurde die wechselvolle Entwicklung des Landes zwischen Elbe und Weser maßgeblich von dieser Familie geprägt. Sie gehörte zu den mächtigsten Adelsgeschlechtern Europas. Ihre Ursprünge liegen in Süddeutschland und Oberitalien. Unter den Nachfahren Heinrichs gab es herausragende Fürstenpersönlichkeiten, die die politische und kulturelle Bedeutung ihres Landes förderten. 1235 entstand das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, das später in vier Fürstentümer zerfiel. 1692 gelang es Herzog Ernst August für sein Land den Rang eines Kurfürstentums zu erhalten, schon bald als Kurhannover bezeichnet. Zwischen 1714 und 1837 regierten hannoversche Welfen von London aus gleichzeitig das britische Weltreich. Während das Königreich Hannover 1866 an Preußen fiel, regierten die Welfen im weiterhin selbständigen Herzogtum Braunschweig noch bis zur Abdankung im Revolutionsjahr 1918.
Viele Mitglieder des Welfenhauses haben in Niedersachsen ihre Spuren hinterlassen. Diese aufzuspüren und die landesgeschichtliche Bedeutung der Welfen erfahrbar zu machen, ist Ziel des Projektes Welfenspuren.
In jedem der auch international bedeutenden historischen Museen in Braunschweig, Celle und Hannover Ūnden sich zahlreiche Zeugnisse der welfischen Geschichte vom wertvollen Kleinod bis zum Gegenstand fürstlicher Privatheit, die zu einer musealen Entdeckungsreise einladen. |
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Sophie von der Pfalz, Kur-
fürstin von Hannover, wurde
1701 durch das Parlament
in London zur englischen Thronerbin erklärt.
Historisches Museum Hannover |
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Tageskleid der letzten
hannoverschen Königin
Marie (1818-1907) aus dem Hause Sachsen-Altenburg.
Bomann-Museum Celle
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