Kyudo 

der Weg des japanischen Bogenschießens letzte Änderung: 
08.12.05
Eine Sparte des ZANSHIN-DO Budo Sportverein in Hannover e.V.

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Trainingsaufbau
Japanisches Bogenschießen (Kyudo) ist eine der ältesten Kampfkünste und wird heute noch wie vor 1000 Jahren ausgeführt.

Nachdem der Bogen als Kampfwaffe keine Bedeutung mehr hatte, traten die geistigen Aspekte des Kyudo in den Vordergrund. Aus dem Kriegshandwerk wurde eine Kunst, die der Harmonie und dem Frieden dient.

Der wesentliche Unterschied zum westlichen Bogenschießen besteht in der Benutzung eines einfachen, asymmetrischen Bogens ohne Visiereinrichtung sowie in dem zeremoniellen Ablauf des Schießens.

Kyudo erfordert Ruhe, Konzentration und Präzision. Die ausschließliche Fixierung auf das Ziel oder das "Treffenwollen" ist nicht entscheidend. Gleichwohl aber der Gewinn an innerer Ruhe.

Um die volle Kraft des Bogens auszunutzen - es können Weiten von über 200 m erreicht werden - muß der Bogen während der Auszugsphase im Bereich des Griffes verdreht werden. Die Kraft zum Spannen des Bogens holt sich der Schütze aus der Bauch- und Rückenmuskulatur.

Der Anfänger benutzt ein Ziehgummi, um die einzelnen Bewegungsabläufe zu üben. Die ersten Schüsse werden auf ein Ziel (Makiwara), das ca. 3 m vom Schützen entfernt steht, abgegeben. In der Regel besteht ein Makiwara aus einem Strohballen auf einem ca. 1,6 m hohen Holzgestell. Hier wird die Schießform geübt.

Zielübungen werden auf eine Scheibe (Mato), ø 36 cm, Distanz 28m, gemacht. Auch erfahrene Schützen machen von allen drei Übungen Gebrauch.

Die Grundtechnik (der Heki-Schule) in Kurzform:
Die Hassetsu

Einige Bilder von verschiedenen Schießarten